Einen schönen Turniertag hatten wir am Sonntag in Bünde. Schon zum dritten Mal wird die “Agilitytriade” ausgerichtet und zum dritten Mal sind wir dabei. Vor zwei Jahren noch mit unserem ersten A3-Start - die Zeit rennt wirklich unglaublich schnell.
Das Turnier wie immer bestens organisiert. A3-Starter durften ab 13.00 Uhr laufen, Siegerehrung war noch vor 18.00 Uhr. Tolle, leistungsgerechte Parcours von Marcel Schlühr in der A3 und ein tolles Starterfeld mit über 40 Large Startern.
Emma ist momentan läufig und deswegen schon seit Tagen total lieb und anhänglich - also, noch mehr als sonst :-). Ich hatte gehofft, sie würde so auch auf dem Turnier sein. Aber kaum kam sie in die Halle, wusste sie gleich, worum es geht und war voller Vorfreude. So konnte sie ihre Frühlingsgefühle im ersten Lauf leider nicht ganz kontrollieren, machte einen Frühstart den ich nicht bemerkte und verschwand über eine Hürde, die noch nicht dranwar. Nachdem ich mich am Steg (Gerät Nr. 4) wieder sammeln konnte, klappte der Rest (natürlich…) fehlerfrei und schnell mit schönen Zonen.
Im Jumping blieb sie (natürlich…) wie angeklebt am Start liegen, dafür vergeigte ich eine einfache Stelle und schickte sie ins falsche und schwierigere Tunnelloch. Der Rest (natürlich…) fehlerfrei und schnell.
Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht mit Emma zu laufen und ich freue mich auf die nächsten zwei Triadentermine. In der Hoffnung, dass es dann auch mal für einen Nuller reicht :-).
Heute gab es das erste kleine Training im neuen Jahr. Nichts besonderes, aber ich bin froh, dass ich vor der Triade nochmal schauen konnte, ob Emma Steg, Slalom und Co noch beherrscht :-).
Im Januar werd ich wegen der anstehenden Klausuren leider keine Zeit fürs Agitraining haben - von meiner “Arbeit” als Trainer am 21.01. mal abgesehen - aber im Februar und März ist ganz viel Zeit fürs Agi eingeplant.
100% fit ist Emma nicht - man sieht ihr den Winterspeck, dank guter Fütterung durch meine Familie unter der Woche, doch an. Aber sie hatte ganz, ganz viel Spaß :-).
Ich wünsche allen Lesern meinen Blogs ein frohes neues Jahr und viel Glück, Erfolg und Gesundheit für das neue Jahr 2012!
Emma hat Sylvester sehr gut überstanden, mit einem dicken Knochen schaut die Welt doch gleich ganz anders aus :-). Im Januar + Februar steht die legendäre Triade auf dem Programm + die Doglive in der Messehalle Münster. Ich freue mich schon sehr und hoffe, Emma ist bis dahin fit - man sieht ihr den Winterweihnachtsspeck doch etwas an *lach*.
Ansonsten ist unser Plan für 2012 einmal die Woche zum Agilitytraining zu fahren und 2012 eine handvoll Turniere zu laufen. Ggf. steht, abhängig von meiner privaten Situation, noch die Wurfplanung für 2012 aus. Die Sache mit dem geeigneten Rüden ist nicht so leicht, wie gedacht.
Ich werde, spätestens nach dem ersten Turnier in 2012, wieder berichten :-).
Ich habe das Glück, für die nächsten Monate eine kleine Halle in der Nähe gefunden zu haben, in der ich trainieren kann :-).
Die Halle ist mit einem teppichähnlichen Boden ausgelegt, alle Geräte sind vorhanden.
Für den 21.01. habe ich ein “Wintertraining” geplant - ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute finden, die Lust auf ein gemeinsames Training haben. Die Einladung findet ihr unten. Kontakt zur Hallenbesitzerin, die u.a. Anfängertraining unter der Woche anbietet, vermittel ich gern.
Am Sonntag ging es nach Stemwede, der SV OG Lübbecke hat zum Turnier geladen. Vor 3 Jahren ist Emma mit 15 Monaten (und 3 Monaten Agitraining!) zum ersten Mal beim Lübbecker Turnier als weißer Hund gestartet. Und bis auf das Auslassen der letzten Stange beim Slalom hat alles super geklappt.
Das Turnier war sehr gut organisiert, es gab leckeres und studentenfreundliches Essen, ein großes beheiztes Reiterstübchen mit Fenster und Feldwege zum Spazieren. Wir waren, trotz 100 Starter, schnell durch und konnten früh nach hause fahren. Vielen Dank an das Team vom SV Lübbecke!
Leider habe ich mich, trotzdessen dass ich schon zweimal in der Reithalle war, ziemlich dumm verfahren (blond und ohne Naiv.. naja..). Ich kam dann leider erst, als die Parcoursbegehung angefangen hatte und natürlich gings mit J3 Large los. So war ich dann etwas hektisch und Emma auch noch nicht so bereit. Trotzdem hatten wir einen schönen Jumping. Stange 1 ging auf meine Kappe, Stange 2 konnte Emma wegen dem dunklen Reithalle an der letzten Hürde und dem naturfarbenen Sprung einfach nicht so gut sehen. Unsere Zeit mit 30,04 Sekunden hätte locker für den Sieg gereicht, der nächste hatte 33,xx Sekunden.
Im A-Lauf dissten wir uns dann ziemlich “cool” an einer Hürde, die der Hund einfach von vorne hätte springen müssen. Emma zeigte ein nettes Außen. Wäre das so gewollt gewesen, hätte es nie geklappt :D. Außerdem wurde uns mal wieder die Tunnel/Steg-Kombination zum Verhängnis, das müssen wir echt mal üben. Der Rest war sehr gut.
Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf die Triade im Januar.
Ein nahezu perfekter Turniertag geht zuende. Gegen 11 Uhr ging es heute nach Gütersloh, nur 60km von meinem zuhause entfernt. Ich finde es einfach immer super, wenn der Turniertag in zwei Blöcke geteilt wird. So durften die A3-Starter zwischen 13.00 und 16.00 Uhr laufen. Der Ablauf war reibungslos und alles ging super schnell.
Das Essensangebot war vielfältig und lecker, die Reithalle einfach super, die Parcours von Kirsten Brox allesamt sehr, sehr ordentlich und das Wetter voll auf unserer Seite :). Kurzum: Alles super.
Ich hatte mich schon darauf eingestellt, mit Emma nur als “weißer Hund” laufen zu können, da es Probleme mit meiner Leistungskarte gab. Diese konnten aber dann doch noch vor dem Turnier geklärt werden, sodass ich auch offiziell starten durfte. Wobei es mir fast egal gewesen wäre, ich sammel ja nicht und war einfach nur froh, mit Emma laufen zu dürfen.
Letztes Turnierwochenende war Emma ja recht ‘out of order’ und noch ein bisschen wild und unkonzentriert. Heute war das um WELTEN besser und es hat riesigen Spaß gemacht, wieder mit Emma zu laufen. Sie war führig, konzentriert und schnell - kleine Fehler gehen voll und ganz auf meine Kappe. Emma hat nur das getan, was ich ihr gezeigt habe.
Im Jumping war das Ende des Parcours etwas unrund von mir geführt, der Rest aber gut. Viele Teams dissten sich an der Hürde nach dem Weitsprung, die von außen zu nehmen ist. Ich kam Gott sei Dank schnell genug vom Tunnel weg zur Hürde. Und so schafften wir einen, wenn auch nicht ganz runden, Nuller und einer tollen Zeit und konnten uns bei einem tollen Starterfeld Platz 2 sichern :).
Im A-Lauf hatten wir ein sehr ärgerliches Dis. Emma hat das richtige Tunnelloch schon anvisiert (und das war nun auch wirklich keine schwierige Stelle), aber irgendwie hab ich rumgefuchtelt und dann gabs da eine Unstimmigkeit und der brave Hund reagiert natürlich sofort :). Beim Rest stand dann Zonentraining auf dem Programm. Emma war soooo lieb. Hat mich den ganzen Tag angestrahlt :).
Nächstes Wochenende geht es noch einmal nach Lübbecke zum Turnier und dann nutzen wir den Dezember zum Training (wo auch immer), damit wir bei der Triade im Januar durchstarten können :). Und ich hoffe ganz doll, dass ich noch einen Startplatz bei der DogLive in Münster bekomme.
Außerdem werde ich mir jetzt eine Obedience-Leistungskarte zulegen und mit Emma bald die ersten Obedience-Turniere starten. Das Training ist einfach super mit Emma und dafür braucht es keine teuren Geräte. Und Emma liebt es so sehr.
Am Samstag ging es also eeeendlich wieder zu einem Agilityturnier. Man kann es nicht oft genug sagen: Nach 8 Monaten ohne Agilitytraining. Das letzte Mal trainiert haben wir vor den WM-Qualis im März. Wir müssen einfach mehr trainieren. Nur leider ist diese trainingsfreie Zeit schon seit 3 Jahren Dauerzustand :(. Ich hasse es.
Der HSC Lohne hat sich wirklich unglaublich viel Mühe gegeben, damit das Turnier den Titel “Halloween-Turnier” auch zurecht trägt. So gab es stimmungsvolle Musik, passendes Essen und unglaublich tolle Dekoration. Dazu zwei nette Parcours von Marcel Schlühr und viele liebe Agilitysportler - so soll das doch sein. Nachteil war, dass das Turnier erst um 17. Uhr angefangen hat und so bis nach Mitternacht gedauert hat.
“Ich bin mal gespannt, was das am Samstag gibt. Ob da überhaupt die Möglichkeit geringfügiger Konzentration besteht oder mein Hund freudestrahlend und wie von Sinnen durch den Parcours rennt - nur froh, endlich wieder ihren geliebten Slalom und die Kontaktzonen machen zu dürfen.”
Genau so war es! Emma war vollkommen out of order. Sie ist ja beim Agility wirklich triebig, aber normalerweise angenehm triebig und beim Agility selber dann extrem konzentriert. Am Samstag war sie einfach etwas überambitioniert. So hat sie vor dem Start fast ihre Leine zerfressen, ist quietschend von links nach rechts gesprungen, hat aus Frust den Startbereich umgegraben und wollte dann am Start natürlich auch nicht sitzen bleiben. Das erste Mal in unserer 2 1/2-jährigen Turnierkarriere hat sie einen Frühstart gemacht, der dann natürlich gleich damit quittiert wurde, dass unser Lauf recht durcheinander war.
Emma “konnte” noch alles was Slalom und Zonen usw. angeht, aber sie war einfach nicht konzentriert. Hat die ganze Zeit mit dem Schwanz gewedelt und mich auf der Zone stehend angestrahlt. Irgendwie fand ich es ja süß.
Im Jumping war sie ein bisschen konzentrierter, aber immer noch frech. So nahm sie nach der zweiten Hürde nach dem Doppelsprung einfach nochmal einen Teil des Doppelsprungs - der echt 10 Meter weiter wegstand. So von wegen “Yay - ich darf wieder rennen!” und weg war sie. Das war echt frech und kenne ich so nicht von ihr. Der Rest war dann etwas besser.
Ich denke, ich bin zufrieden. Wir hatten viel Spaß (Emma vorallem) und es braucht jetzt eben wieder zwei, drei Turniere bis wir wieder reinkommen und die Feinabstimmung stimmt. Aber die Geduld habe ich und freue mich auf die nächsten Turniere auf denen es dann wieder 100% läuft :).
Samstag geht es nach Lohne zum Turnier - ich freue mich! Ganz egal, wie unsere Leistung am Ende ausschauen wird.
Emma geht es sehr gut, sie hat jetzt ihren persönlichen “Dogsitter”, der zweimal in der Woche mit ihr und ihrem Lieblingshundefreund einen langen Spaziergang macht. Freitag, Samstag und Sonntag kümmer ich mich um sie, die restlichen zwei Tage meine Schwester. So kommt Emma mittlerweile nicht mehr zu kurz und sieht in meinen Augen deutlich sportlicher und fitter aus als noch vor ein paar Monaten, als sie wegen meiner Schulterverletzung einfach zu kurz gekommen ist. Sie freut sich des Lebens, genießt unsere langen Waldspaziergänge sichtlich und macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck. So kann ich jetzt auch in der Woche deutlich gelassener studieren, wo ich weiß, dass es Emma zuhause richtig gut geht.
Am Sonntag habe ich mir in unserer Reithalle provisorisch zwei Sprünge und eine Kontaktzone aufgebaut und Emma war soooo erfreut, dass sich endlich wieder etwas “Agility” machen durfte. Sie ist mir fast in den Arm gesprungen, als ich sie mit ihrem Agilityspielzeug warm gemacht habe.
Ich bin mal gespannt, was das am Samstag gibt. Ob da überhaupt die Möglichkeit geringfügiger Konzentration besteht oder mein Hund freudestrahlend und wie von Sinnen durch den Parcours rennt - nur froh, endlich wieder ihren geliebten Slalom und die Kontaktzonen machen zu dürfen. Man darf gespannt sein :).
Ich hoffe, ich kann über den Winter meinen Traum von selbstgebauten Agilitysprüngen verwirklichen, dann habe ich zumindestens am Wochenende die Möglichkeit, ein bisschen Sprungtraining zu machen. Besser als nichts.
Yay - ich habe zwei Turniere geplant :). Ende Oktober geht es hoffentlich nach Lohne und Ende November nach Gütersloh. Außerdem ist Lübbecke im November geplant.
Emma hat zwar seit März kein Training mehr gehabt und zwischen März und Mitte Oktober nur einmal den Slalom und Kontaktzonen gesehen - aber das muss reichen. Mir geht es gar nicht um irgendwelche Chancen (unsere Leistung entspricht bei unserem derzeitigen Trainings- und Konditionsstand eh nicht dem, was wir können), ich möchte einfach nur mal wieder mit Emma laufen, die Turnieratmosphäre genießen und alte Agilityfreunde treffen.
In den letzten Wochen kam Emma leider etwas zu kurz. Während der Semesterferien hatte ich zwar etwas mehr Zeit für sie, war aber wegen meinen Hausarbeiten nach wie vor sehr eingespannt. Jetzt hoffe ich, dass ich mir am Wochenende mehr Zeit für sie nehmen kann und mich mit Steckpfählen im Garten und improvisierten Sprüngen wenigstens etwas auf meine Starts vorbereiten kann (Wie ging nochmal ein Belgier?).
Die Agility-WM im Livestream zu verfolgen hat mich wieder unglaublich “heiß” aufs Agility gemacht. Emma und ich waren so ein tolles Team, dieses “Talent” sollte man nicht einfach so wegschmeißen. Und Emma freut es bestimmt total, wenn sie wieder etwas Agility machen darf.
Im Moment bin ich schon seit Wochen in sehr melancholischer Stimmung. Ich hatte jetzt 10 Wochen Semesterferien und habe in den Ferien fast nur an meinen Hausarbeiten geschrieben. Während des Semesters bin ich so sehr mit meinen Vorlesungen und dem Lernen beschäftigt, dass ich gar nicht merke, dass mir einfach etwas fehlt. Jetzt in den Semesterferien, wo ich ebenfalls fast nur Jura gemacht habe, aber zwischendurch immer mal genug Zeit zum Nachdenken über andere Dinge hatte, habe ich einfach wieder festgestellt: Mir fehlt ein Ausgleich.
Mir fehlt Emma. Mir fehlt ihre Nähe. Das merke ich besonders dann, wenn ich alleine in meinem Zimmer sitze und mich tagein tagaus in erster Linie mit Jura beschäftige.
Mir fehlt das Agility. Gar nicht so sehr die Turniere, aber der Sport an sich. Mit Emma trainieren, wieder das Gefühl bekommen was für ein tolles Team wir sind und wie viel Emma für mich gibt. Mir fehlt ein körperlicher Ausgleich, der mir Spaß macht und der Emma auch immer viel Spaß gemacht hat.
Es macht mich traurig zu wissen, dass ich momentan und auch auf absehbare Zeit nicht alles unter einen Hut bekomme. Ich versuche jetzt schon seit Monaten damit zu leben, Emma nicht zu sehen. Seit Oktober 2010 wohne ich jetzt schon woanders. Aber bis März hatte ich wenigstens noch etwas Zeit für Emma. Für die unglaubliche DM mit ihr und die Qualis im März. Und das Training im Dezember. Seitdem ich seit meinem schweren Reitunfall kein Agi mehr mache, fehlt einfach etwas. Und wo ich Emma jetzt so selten sehe und so viel Jura mache, merke ich erst, wie sehr sie fehlt. Sie ist wirklich das wichtigste in meinem Leben und es zerreißt mich innerlich, dass ich sie nicht bei mir habe.